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Verabschiedung von Pfarrerin Ulla Knauer

 Nach zwei Jahren verlässt Pfarrerin Ulla Knauer

die Oberpfalz wieder und kehrt nach Erlangen zurück. Dekan Karlhermann Schötz entpflichtete sie offiziell von ihren Aufgaben in den Kirchengemeinden Edelsfeld und Kürmreuth. Und er wagte eine Prophezeiung.

Abschiedsstimmung herrschte am Sonntag in der evangelischen Stephanuskirche. „Sie, Pfarrerin Ulla Knauer, haben sich mit Ihrer ganzen Person und Kraft eingebracht. Auch Ihrem Ehemann Hannes mit den Kindern sei Dank“, sagte Dekan Schötz. Im Blick auf ihren neuen Wohnort fügte er augenzwinkernd hinzu: „Sie werden noch Sehnsucht nach dem ländlichen Leben haben.“

Neue Ideen im Gepäck

Nach einem Gottesdienst, den der Posaunen- und Kirchenchor, Elsbeth Maderer und Heidi Wohlfahrt mitgestaltet hatten, blickten die Vertrauensleute der Kirchenvorstände Kürmreuth und Edelsfeld auf die vergangenen zwei Jahre zurück. „Viele neue Ideen im Gepäck habe die Pfarrerin damals mitgebracht. Einiges war zum Schleppen beim Umzug bis zum herzlichen Empfang der Familie Knauer in der Kirchengemeinde, erinnerten sich Karin Hiltel und Georg Dehling.

Ulla Knauer „brannte“ auf ihre erste Pfarrstelle und habe die Aufgaben als Herzensangelegenheit angenommen. Bewährtes blieb nicht außer vor, sondern wurde gepflegt. Dies habe sich in der Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand und den vielen Gruppen, von der Jungschar bis zu den Senioren, gezeigt. Ein offenes Ohr für die Gemeindeglieder der beiden Kirchengemeinden habe die Seelsorgerin ausgezeichnet.

Lebendige Gemeinde

Das Kirchencafé nach dem Gottesdienst, der neu gestaltete Gemeindebrief, die Fahrt nach Wittenberg oder die Familienfreizeit blieben in Erinnerung. „Sie haben eine lebendige Kirchengemeinde erreicht“, bescheinigten die Vertrauensleute der scheidenden Pfarrerin. Ihr Gesang im Gottesdienst habe die Menschen berührt und bewegt; von den Predigten ganz zu schweigen. Hiltel und Dehling wünschte ihr „Gottes Segen für die künftigen Wege, ob als Mama, Pfarrerin oder beim Wiedereinstieg Ihres Mannes ins Berufsleben“. Dann entpflichtete Dekan Karlhermann Schötz Ulla Knauer offiziell von ihren Aufgaben in den evangelischen Kirchengemeinden Edelsfeld und Kürmreuth.

Als Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde erinnerte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Winter an die Fortschritte in der Ökumene vor Ort. Eine gute Zusammenarbeit bestätigten auch aus der Sicht der politischen Gemeinden Edelsfeld und Königstein Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und 3. Bürgermeister Richard Pesold.

Die Kirchenbesucher sangen zu Ehren Ulla Knauers das Schlusslied „Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen“. Danach gab es ein gemütliches Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus für alle.

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Jubelkommunion 2017

Jubelkommunion in Edelsfeld stellt den Heiligen Willibald in den Mittelpunkt

Edelsfeld. Vor 25, 50, 60, 70 oder

sogar vor 80 Jahren gingen sie in

der Pfarrkirche St. Stephanus zur

ersten Kommunion – 18 von ihnen

kamen am vergangenen Sonntag an

den Ort ihrer Kindheit zurück. Pfarrer

Hans Zeltsperger zog in seiner

Ansprache Parallelen zwischen den

heutigen Menschen und dem Bistumsgründer,

dem Heiligen Willibald.

„Ein Mann, der zu seiner Zeit,

im 9. Jahrhundert, ein weit gereister

Mann war. England, Frankreich, Italien,

Israel, Konstantinopel,

Deutschland. Er hat viel gesehen

und viel erlebt. Doch wer sich dann

in Konstantinopel viele Jahre in einer

kleinen Klause einschließen

lässt, um dort zu beten und zu fasten;

wer sich als Mönch in das Kloster

Montecassino bei Rom zurückzieht,

um den Dienst des Pförtners

zu übernehmen – der passt nicht in

das Denken und Fühlen vieler unserer

Mitmenschen. Unsere Zeit ist geprägt

von Hektik und Schnelllebigkeit.

Alles muss schnell gehen, keiner

hat mehr Zeit. Alles muss sofort

geschehen, niemand kann auf etwas

warten. Man will doch leben, und

leben heißt möglichst viel erleben.

Insbesondere im Blick auf unsere

Zeit kann uns das Leben des Willibald

Licht sein für unser Glaubensleben.“

Nach dem Festgottesdienst

trafen sich die Jubilare zum gemeinsamen

Mittagessen und Kaffeetrinken.

So blieb ihnen noch genügend

Zeit, Erinnerungen an damals auszutauschen.

Bild: exb

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Pfarrwallfahrt Königstein und Edelsfeld

Sie gilt als die älteste Marienwallfahrtskirche

Bayerns:

Der Heilige Berg Niederbayerns,

der Bogenberg,

mit dem Gotteshaus Mariä

Himmelfahrt war Ziel der

gemeinsamen Pfarrwallfahrt

Königstein und Edelsfeld.

Edelsfeld/Königstein. (wfe) Franziskanerpater

Marek, der Seelsorger der

Pfarrei Bogenberg, erzählte von der

langen Geschichte des Marienheiligtums,

das seit vielen Jahrhunderten

von Wallfahrern besucht wird.

Besonders eindrucksvoll ist die

Kerzenwallfahrt der Holzkirchener:

Seit Ende des 15. Jahrhunderts tragen

sie an Pfingsten eine 13 Meter lange

Kerze auf den Bogenberg. Sie legen

die 75 Kilometer in zwei Tagen zurück.

Das Gelübde geht auf das Jahr

1492 zurück, als der Holzbestand der

Holzkirchener durch den Borkenkä-

fer bedroht war. Am Fuß des Berges

wird die Kerze aufgerichtet und stehend

zum Gipfel getragen. Fällt sie

um, so geschehen 1913 und 1938, folgen

laut Volksglauben Unglück und

Krieg. Gänsehaut verursachte die Erzählung

des Paters, dass heuer der

Träger stolperte, die Kerze aber von

anderen Pilgern noch aufgefangen

werden konnte.

Gemeinsam mit drei weiteren Wallfahrtsgruppen

feierten die Edelsfelder

und Königsteiner den Gottesdienst.

Zweite Station an diesem Tag

war das Glasdorf Arnbruck. Nach einer

beeindruckenden Vorführung

von Glasbläsern stand genügend Zeit

für Kaffee und Kuchen und einem

Bummel durch die Verkaufsräume

und den kleinen Park zur Verfügung.

Zum Abschluss des gelungenen

Ausfluges bedankte sich Pfarrer Hans

Zeltsperger bei Organisator Gerhard

Graf und seiner Frau: „Man hat fast

schon eine Garantie für einen schö-

nen Tag, wenn Sie die Fahrt planen“

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Pfarrfest und Priesterjubiläum

Edelsfeld. Festliches Glockengeläut,

eine fahnengeschmückte Pfarrkirche,

ein schöner Blumenteppich, Kirchenchor,

Bläser, 13 Priester und ein

Diakon in Konzelebration, zum Abschluss

der Primizsegen von Neupriester

Robert Willmann – es fehlte

kein Attribut, den Dankgottesdienst

anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums

von Pfarrer Hans Zeltsperger

zu einem besonderen Erlebnis werden

zu lassen.

Der Chor, bestehend aus Königsteiner

und Edelsfelder Sängern, und

die Bläser brachten eindrucksvoll die

Missa parochialis (in honorem Sancti

Mauritii für Chor und Bläser ad libitum)

von Wolfram Menschick zu Gehör.

In seiner Begrüßung zeigte sich

Pfarrer Zeltsperger, seit zehn Jahren

Seelsorger der Katholiken von Königstein

und Edelsfeld, dankbar für diesen

Tag: „Nachdem ich auf 25 Jahre

im Weinberg des Herrn blicken darf,

bewegen mich besonders die Worte

aus dem 2. Hochgebet der Messe: Wir

danken dir, dass du uns berufen hast,

vor dir zu stehen und dir zu dienen.“

Prediger war Stefan Brand, Pfarrer

von Abensberg, langjähriger Freund

und Wallfahrtsgefährte. „Wir sind

rund 6000 Kilometer quer durch

Europa gewandert, und es gibt kaum

einen, der mich besser kennt. Ich

hoffe, er verrät nicht zu viel über

mich“, scherzte der Jubilar. Pfarrer

Brand zog Parallelen vom Fest des

Tages Mariä Heimsuchung zur Berufung

seines Freundes, der sich der

Gottesmutter schon immer eng verbunden

fühlte.

Vorausgegangen war der kirchlichen

Feier ein Pfarrfest im Innenhof

des Pfarrzentrums St. Hildegard, organisiert

von den Pfarrgemeinderä-

ten Königstein und Edelsfeld. Auf Geschenke

verzichtete Pfarrer Zeltsperger.

Er bat stattdessen um Spenden

für die Arbeit von Pater Robert Havens

LC für seine Arbeit in Lateinamerika

und Afrika oder für das

Pfarrzentrum Edelsfeld. Doch die

Pfarrgemeinderäte überraschten ihn

mit einer kleinen Erinnerung an diesen

Tag: Sie hatten für den passionierten

Espressotrinker Tassen mit

Motiven der St.-Stephanuskirche und

der St.-Michaelskirche von einem talentierten

Pfarreimitglied bemalen

lassen. Passend dazu überreichten

sie eine Torte in Buchform mit dem

Primizspruch und einen Bild von

Zeltsperger Priesterweihe.

 

Peutental

Am Ursprung der St.-Anna-Wallfahrt im Peutental feierten wieder viele Gläubige an Christi Himmelfahrt eine Maiandacht. Ausrichter war in diesem Jahr die Pfarrei St.Marien Sulzbach. Engagierte Jugendliche und Erwachsene der Pfarrei St. Stephanus Edelsfeld kümmerten sich, wie schon seit vielen Jahren, anschließend um die Bewirtung auf einer Waldlichtung.

Vielen Dank für ihren Einsatz!

Peutental 2017

Am Ursprung der St.-Anna-Wallfahrt im Peutental feierten wieder viele Gläubige an Christi Himmelfahrt eine Maiandacht. Ausrichter war in diesem Jahr die Pfarrei St.Marien Sulzbach. Engagierte Jugendliche und Erwachsene der Pfarrei St. Stephanus Edelsfeld kümmerten sich, wie schon seit vielen Jahren, anschließend um die Bewirtung auf einer Waldlichtung. Vielen Dank für ihren Einsatz!


Bittgang um Gottes Hilfe in den Sorgen und Nöten unserer Zeit

 Bereits zum 3. Mal führte ein Bittgang nach Weißenberg zur Kirche St.

Veit. Zwar ist die Kirche seit der Aufhebung des Simultaneums 1916 Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde, doch darf Pfarrer Zeltsperger mit den Gläubigen einen Bittgottesdienst feiern.

 

Bittgang nach Weißenberg

Bittgang um Gottes Hilfe in den Sorgen und Nöten unserer Zeit Bereits zum 3. Mal führte ein Bittgang nach Weißenberg zur Kirche St. Veit. Zwar ist die Kirche seit der Aufhebung des Simultaneums 1916 Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde, doch darf Pfarrer Zeltsperger mit den Gläubigen einen Bittgottesdienst feiern.

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Bei der Altpapieraktion am 21./22. April war der Container fast bis in die letzte Ecke gefüllt. Stolze 5,94 Tonnen waren es dann exakt. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr von 2,04 Tonnen.

Ein ganz großes Lob an alle fleißigen „Sammler und Jäger“.

534,60 € Erlös gingen dadurch auf das Konto für das Pfarrzentrum.

Nun heißt es wieder von Neuem: Altpapier für Neubau.

Altpapieraktion

Bei der Altpapieraktion am 21./22. April war der Container fast bis in die letzte Ecke gefüllt. Stolze 5,94 Tonnen waren es dann exakt. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr von 2,04 Tonnen. Ein ganz großes Lob an alle fleißigen „Sammler und Jäger“. 534,60 € Erlös gingen dadurch auf das Konto für das Pfarrzentrum. Nun heißt es wieder von Neuem: Altpapier für Neubau.


Drei neue Mesner in Sinnleithen

Als direkte Nachbarn der Kirche sind sie natürlich besonders geeignet:

Zur großen Freude der Pfarrgemeinde übernehmen Rosa Blaß, Renate Schober und Anton Schober den Mesnerdienst.

 

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Verabschiedung Frau Anna Meier

Frau Anna Meier wird nach 20 Jahren Mesnerdienst in Sinnleithen verabschiedet. Pfarrer Zeltsperger dankt ihr im Namen der Pfarrei und überreicht ihr ein Bild von der Gottesmutter.


Palmweihe in Sinnleithen

anschließend Palmprozession in die Kirche.

Pfarrer Zeltsperger, Toni Schober und Gerhard Meier lesen die Passion bei der Vorabendmesse zum Palmsonntag.


Ökumenische Christustage in der Karwoche

2017 erinnert sich die evangelische Kirche des 500. Jahrestags der Reformation 1517. Eine ökumenische Initiative zu diesem Anlass sind die Christustage ab Mittwoch, 12. April, bis Sonntag, 16. April, in Edelsfeld, Kürmreuth, Königstein und Eschenfelden. Das genaue Programm wird erst noch erarbeitet. Bei den evangelischen und katholischen Gottesdiensten in den genannten Orten werden Jugendliche und Erwachsene am Sonntag, 12. März, vorab kurz vorstellen, worum es hier geht.

Initiativen führender Kirchenmänner – zum Beispiel Reinhard Kardinal Marx aus München oder der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm – weckten den Wunsch, auf der Ebene der Ortskirche etwas zu machen, das über die bisher gelebte Ökumene hinausgeht. Es entstand die Idee der „Christustage“ – sich mehrere Tage lang ganz bewusst und intensiver als sonst mit Christus, mit dem Glauben zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Nach ersten Besprechungen zwischen Vertretern von evangelischer und katholischer Seite gab es ein weiteres Treffen mit einem Pater der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi sowie Jugendlichen, die bereits bei ähnlichen Projekten in anderen Pfarreien mitgewirkt haben.

In der Karwoche finden nun diese Christustage statt. Dabei wird es Elemente geben, die jede Kirchengemeinde für sich alleine gestaltet – insbesondere die Gottesdienste an den Kartagen. Es gibt aber auch Möglichkeiten für gemeinsame Aktionen.  Einzelheiten und Informationen können Sie dem Faltblatt entnehmen.


Gelungener Überraschungsbesuch am Sonntag, 26. Februar, hl. Messe um 8.30 Uhr:

Pfarrer Rabeneck zog es mal wieder in die Oberpfalz und nach Edelsfeld. Die Gottesdienstbesucher freute es.



Bunter Nachmittag im Januar

Die „Termindichte“ in der Vorweihnachtszeit veranlasste den Pfarrgemeinderat den traditionell am ersten Adventssamstag stattfindenden Pfarrfamilienabend in den Januar zu verlegen und daraus einen Bunten Nachmittag zu machen. Die Idee stellte sich im nach hinein als goldrichtig heraus. Nichts geändert wurde am Bilder-Jahresrückblick, den Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Winter präsentierte. Aufgeteilt in den Ablauf des Kirchenjahres, Fotos von den Aktivitäten der Kindergruppe und Portraits von den vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Pfarrei engagieren. Neu war das Unterhaltungsprogramm. Mit, vor allem den Älteren wohlbekannten Ratespielen, wie Dalli-Klick, Montagsmaler und Lieder raten wurden die Gäste ins Geschehen mit einbezogen - und machten begeistert mit. Viel Applaus gab es für die Kindergruppe, die, schon fast professionell, die neue Sommerkollektion 2017 vorführte. Beim letzten Sketch waren Pfarrer Hans Zeltsperger und Pfarrhaushälterin Irmgard Vogl gefordert. Sie mussten Liedzeilen in die richtige Reihenfolge bringen. Die einzelnen Wörter gaben Mitglieder des Pfarrgemeinderates nach einem kleinen Klaps auf ihre Hüte preis. Schwierig wird es, wenn das Lied den Protagonisten nicht bekannt ist. Doch hier half das Publikum und sang vor: „Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii“....

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Bewirtung durch den Pfarrgemeinderat erfolgte; es gab Kaffee, ein reichhaltiges Kuchensortiment und belegte Semmeln.

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Edelsfeld

Samstag 19.00 Uhr, Winter 18.00 Uhr; Sonntag 8.30 Uhr, 10.00 Uhr abwechselnd mit Königstein und Filialen
gesamte Gottesdienstordnung